Ablauf Convention 2026:

01.11.2026: BDKV FEMALE VOICE TREFFEN (Auditorium)

18 Uhr BDKV FEMALE VOICE TREFFEN

BDKV FEMALE VOICE TREFFEN (Banijay Germany Live GmbH, Auditorium, Schanzenstraße 22 51063 Köln) 

02.11.2026: Convention Tag 1

ab 09.30 Uhr: Ankunft

Nichts ändert sich schneller als die sozialen Medien, vor allem in Zeiten von KI. Welche Kanäle sind in Zukunft noch relevant? Und wie schaffen wir es, uns weniger abhängig von Plattformen wie Meta, TikTok oder X zu machen? Ein Impulsvortrag zum Thema digitale Souveränität und Plattformabhängigkeit in der Medienbranche wird dieses Panel eröffnen.

Des Weiteren schauen wir darauf, wie sich die Social Media Community dazu bewegen lässt, nicht nur online zu konsumieren, sondern auch Tickets für Live-Shows zu kaufen. Unsere ExpertInnen geben Tipps zu Themen wie Fan-Bindung und Community-Aktivierung, blicken auf angesagten Social Media Content und verraten Tipps für erfolgreiches Performance-Marketing.

Wie kann künstliche Intelligenz kreative Prozesse, etwa beim Schreiben von Gags oder beim Entwickeln neuer Formate, unterstützen? Welche Gefahren gehen von der KI aus? Welche Berufe in der Branche könnten “überflüssig” werden? Diskutiert wird, ob KI eher als Werkzeug für Inspiration und Effizienz dient oder ob sie die einzigartige menschliche Spontaneität und Kreativität gefährdet. Die ExpertInnen geben Einblick in Chancen, Risiken und die zukünftige Rolle von KI auf und hinter der Bühne.

Es muss nicht erst ein Lautsprecher von der Decke kommen, die Prüfung der Künstlersozialabgaben angekündigt werden oder die Gema sich melden, um zu wissen, wie wichtig diese Themen im Veranstaltungsbereich sind.

Vorsorgen statt Nachsorgen. ExpertInnen der wichtigsten Institutionen und Verbände stellen uns in diesem Panel vor, was wir in der Live-Branche zu beachten haben und eine Juristin zeigt auf, wie wir im Ernstfall handeln können.

Shows am Abend, Shows am Wochenende, Shows an Feiertagen. Und in den Phasen dazwischen Büroarbeit, Orga und Kommunikation mit KünstlerInnen und Gewerken. In der Eventbranche ist “Work-Life-Balance” eine besonders große Herausforderung. Nicht selten führen die unregelmäßigen Arbeitszeiten, die hohe Verantwortung und der geballte Workload zu Mental Health Problemen.

Und es wird Zeit darüber zu sprechen! Wir gehen mit unseren ExpertInnen in den offenen Erfahrungsaustausch und thematisieren, wie sich die Eventbranche für uns und die nachfolgende Generation verändern muss, um als Arbeitsplatz attraktiv zu bleiben.

03.11.2026: Convention Tag 2

ab 9.30 Uhr: Ankunft

Rechtsruck gegen freie Kultur

Wie können wir unsere Branche sicher gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft aufstellen? Wie sorgen wir vor, dass es nicht auch in Deutschland zur Einschränkung der freien Meinungsäußerung kommt?

Der Rechtsruck in Deutschland verändert auch die Comedy-Branche! Und ein Blick auf die aktuellen Zahlen der AFD macht klar: Das ist erst der Anfang. Diskussionen über Cancel Culture, Debatten über “Was darf Humor” und von rechts organisierte Shistorms beeinflussen längst nicht mehr nur KünstlerInnen und ihre Themen.

Auch VeranstalterInnen, Venues und Managements sind mit veränderten, politischen Einstellungen konfrontiert – nicht zuletzt von Seiten des Publikums. Wer zieht in welcher Region welche ZuschauerInnen? Was ist als VeranstalterIn inhaltlich noch vertretbar?

Und wie können wir unsere KünstlerInnen und die gesamte Branche vor rechter Beeinflussung schützen? Wir gehen in den Erfahrungsaustausch und stellen uns der dringenden Frage: Wie gehen wir gemeinsam gegen den Rechtsruck vor? 

Die Branchenriesen Eventim, Ticketmaster und reservix bieten eine große Reichweite; kleinere Anbieter locken mit einem großzügigeren Umgang mit Kundendaten und geringeren Gebühren.

Wie finde ich die richtige Ticketplattform für meine Veranstaltungen? Wie verhindert man schwindelerregende Zweitmarktpreise oder Ticketfälschungen? Worauf sollte man als Management und als VeranstalterIn achten? 

Klimaschutz – ein Thema das vor den aktuellen Kriegen und politischen Spannungen in den letzten Jahren immer weiter in den Hintergrund geraten ist. Im Hochsommer sind Veranstaltungen in manchen Arenen eher Saunaaufgüsse als Comedyshows – zum Lachen in den Keller gehen könnte in unseren Breiten bald durchaus Realität werden. Wie kann die Branche ihren Beitrag gegen den Klimawandel setzen? VeranstaltungsexpertInnen erzählen aus ihren Perspektiven wie sie ihre Unternehmen und Spielstätten im Sinne einer klimaneutralen oder gar klimapositiven Zukunft umgestalten und welche Hürden es dabei gibt. Und kann man sich das in der aktuellen Situation finanziell überhaupt leisten? 

Welche Rolle das Publikum dabei spielen kann und wie sich ein Beitrag zum CO2-Ausgleich sinnvoll bei Veranstaltungen gestalten lässt, erfahren wir ebenfalls.

Wer nicht im Fernsehen zu sehen ist, wird von etablierten Häusern nicht gebucht, es sei denn man bringt sechsstellige Followerzahlen mit. Ohne Fernsehen und Auftritte in großen Formaten wachsen aber die Followerzahlen oft nicht. Manche KünstlerInnen durchbrechen diesen Teufelskreis, aber viele KünstlerInnen treten vor sehr geringen Zuschauerzahlen auf oder kämpfen mit Veranstaltungsabsagen. Auf der anderen Seite veranstalten Managements/Tourveranstalter immer mehr “sicher ausverkaufte” Shows selbst und so bleiben den Spielstätten kaum die Möglichkeiten zur Querfinanzierung von Nachwuchsshows. Dazu kämpfen die Spielstätten mit dem immer geringer werdenden Stammpublikum seit Corona und reduzierten staatlichen Kulturetats. 

Welche Chancen hat der Nachwuchs? Unsere ExpertInnen geben Tipps und diskutieren die Zukunft des Bookings.